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Zwei Minuten zu Fuß

Der Nordstrand

Breiter heller Sand, eine lange Reihe Strandkörbe, dahinter die Promenade mit den Milchbuden: Der Nordstrand ist Borkums Hauptbadestrand — und für Gäste der Seehundsbank der kürzeste Weg ans Wasser, den man sich vorstellen kann.

Sand, so weit der Blick reicht

Borkums Nordseite ist ein einziger langer Strand. Am Nordstrand ist er am belebtesten: Hier stehen die Strandkörbe in ordentlichen Reihen, hier sind die Badestellen in der Saison bewacht, hier trifft man abends die Leute, die zum Sonnenuntergang noch einmal barfuß ans Wasser gehen. Weil der Strand aber sehr breit ist, wirkt selbst ein voller Augusttag nie gedrängt — zwischen den Körben bleibt genug Platz für Burgen, Drachen und das obligatorische Strandtor aus Treibholz.

Wer es stiller mag, geht einfach ein paar Hundert Meter weiter. Nach Westen wird es schnell einsam, nach Osten führt der Weg Richtung Ostland in die Dünen. Beides sind Spaziergänge, bei denen man außer Wind, Wasser und Möwen wenig hört — und genau das hatten die meisten von uns im Kopf, als sie „Nordsee“ gebucht haben.

Weiter Blick über den Nordstrand mit Windrädern am HorizontStrandpromenade mit Strandkörben und MilchbudenRoter historischer Badekarren am NordstrandSonnenuntergang am Nordstrand mit Strandkörben

Vier Blicke auf denselben Strand: die Weite mit den Windrädern am Horizont, die Promenade mit Strandkörben und Milchbuden, der rote Badekarren und der Abend.

Von der Wohnungstür bis ans Wasser

„Strandnah“ steht in jedem Inserat. Deshalb hier der Weg, den Sie von der Seehundsbank aus wirklich gehen — es sind vier kurze Stationen, und keine davon dauert länger als eine Minute.

  1. Haustür

    Vor dem Haus steht der Parkplatz

    Der Stellplatz gehört zur Wohnung. Wer mit dem Auto anreist, lädt hier aus — und rührt den Wagen danach bis zur Abreise nicht mehr an: Das Haus liegt in einer Zone mit Fahrverbot.

  2. Nach einer Minute

    Eine ruhige Straße im Westen der Insel

    Das Westkaap liegt abseits der Hauptwege. Bis zur Promenade müssen Sie kaum eine Straße überqueren — mit Kindern ist das der eigentliche Vorteil dieser Ecke.

  3. Nach zwei Minuten

    Hinter der Düne die Promenade

    Oben angekommen liegt der Nordstrand vor Ihnen: die Strandkorbreihe, dahinter die Milchbuden, davor das Wasser. Die Promenade selbst ist eben und befestigt.

  4. Kurz danach

    Und wer weiterläuft, ist allein

    Nach Westen wird es schnell einsam, nach Osten führt der Weg Richtung Ostland in die Dünen. Eine Viertelstunde reicht, um nur noch Sand, Wasser und Möwen um sich zu haben.

Promenade und Milchbuden

Oberhalb des Strandes läuft die Promenade entlang. Sie ist die Flaniermeile der Insel: Bänke mit Blick aufs Wasser, Sitzstufen, Spielgelegenheiten und immer wieder eine Milchbude. Diese kleinen Pavillons sind eine Borkumer Eigenheit — traditionell gab es dort Milch, Kakao und Kaffee, heute steht meist auch Eis in der Truhe. Für viele Stammgäste gehört der Becher Kakao an der Milchbude so fest zum Urlaub wie der erste Blick aufs Meer.

Die Promenade ist weitgehend eben und gut befahrbar — auch mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl. Von der Seehundsbank aus erreichen Sie sie in zwei Minuten und müssen dabei kaum eine Straße überqueren. Abends lohnt sich der Weg besonders: Die Sonne geht über der offenen See unter, und weil Borkum so weit draußen liegt, steht ihr dabei nichts im Weg.

Sonnenuntergang am Nordstrand mit Strandkörben
Sonnenuntergang am Nordstrand mit Strandkörben — der Grund, warum der Abendspaziergang hier zur Gewohnheit wird.

Ebbe, Flut und der beste Zeitpunkt

Die Nordsee arbeitet nach ihrem eigenen Fahrplan. Zweimal am Tag läuft das Wasser auf und wieder ab, und der Zeitpunkt verschiebt sich täglich. Beides hat seinen Reiz — man sollte nur wissen, was einen erwartet, bevor man mit Badesachen loszieht.

Wenn das Wasser hoch steht

Hochwasser

Das Meer steht nah an der Strandkorbreihe. Der Weg ins Wasser ist kurz — dafür ist der trockene Strand schmaler und die Strömung beim Auflaufen stärker.

  • Kurzer Weg vom Korb ins Wasser.
  • Zum Schwimmen an bewachten Badestellen und auf die Beflaggung achten.
  • Weniger Platz zwischen Düne und Wasserkante.
Wenn das Wasser abläuft

Niedrigwasser

Zurück bleibt eine breite, feuchte Sandfläche mit flachen Prielen. Bis zur Wasserkante läuft man deutlich weiter — für Kinder ist genau das der bessere Strand.

  • Priele zum Stauen, Sandbänke zum Erkunden.
  • Langer Weg bis zum Schwimmen.
  • Ins Watt hinaus trotzdem nur mit geführter Wanderung.

Ein Tidenkalender liegt auf Borkum praktisch überall aus, und an den Badestellen hängen aktuelle Angaben. Zum Baden gilt: Achten Sie auf die Beflaggung und schwimmen Sie dort, wo die Rettungsschwimmer im Dienst sind. Bei ablandigem Wind und starker Strömung ist die Nordsee kein Schwimmbad, auch wenn sie an ruhigen Tagen so aussieht.

Auch bei Wind ein Grund hinzugehen

Der Nordstrand ist nicht nur ein Sommerstrand. An Tagen, an denen der Wind von vorn kommt, wird aus dem Badestrand eine Bühne: Die Gischt steht in der Luft, der Sand zieht in flachen Bändern über den Strand, und der Strandpavillon steht allein gegen die See. Wer im Herbst oder Winter kommt, findet genau das — Borkum in der Nebensaison beschreibt, was sich dann sonst noch ändert.

Bei Sturm gilt Vernunft vor Romantik: Halten Sie Abstand zur Wasserkante, meiden Sie Buhnen und Steinkanten und respektieren Sie Absperrungen. Ist eine Sturmflut angekündigt, richten Sie sich nach den Hinweisen vor Ort.

Strandpavillon bei stürmischer See
Der Strandpavillon bei stürmischer See — derselbe Strand, den man im August mit Strandkorb kennt.

Öffnungszeiten der Badestellen, Strandkorb-Preise und den Gästebeitrag finden Sie aktuell bei der Nordseeheilbad Borkum GmbH unter borkum.de.

Häufige Fragen

Wie weit ist der Nordstrand von der Ferienwohnung entfernt?
Zwei Minuten zu Fuß. Die Seehundsbank liegt am Westkaap im Westen der Insel; hinter den Dünen beginnt direkt die Promenade über dem Nordstrand. Badetasche packen, Treppe runter, da sind Sie.Die Wohnung und ihre Lage
Ist der Nordstrand der Hauptbadestrand von Borkum?
Ja. Der Nordstrand ist der Hauptbadestrand der Insel, mit Strandkörben, Promenade und den Milchbuden direkt dahinter. Wer es leerer mag, läuft einfach ein Stück weiter nach Westen oder Osten — Platz gibt es hier reichlich.
Kann ich am Nordstrand einen Strandkorb mieten?
Ja, Strandkörbe werden am Nordstrand vermietet — tageweise oder für den ganzen Aufenthalt. Preise und Vermietstellen ändern sich je nach Saison; die aktuellen Angaben stehen bei der Nordseeheilbad Borkum GmbH unter borkum.de.
Muss ich auf Ebbe und Flut achten?
Zum Baden ja: Bei auflaufendem Wasser ist die Strömung stärker, bei Niedrigwasser ist der Weg bis zur Wasserkante deutlich länger. Ein Tidenkalender liegt auf der Insel überall aus. Beachten Sie außerdem die Beflaggung der bewachten Badestellen und die Hinweise der Rettungsschwimmer.
Was sind eigentlich Milchbuden?
Die Milchbuden sind kleine Verkaufspavillons entlang der Promenade — eine Borkumer Institution. Traditionell gibt es dort Milch, Kakao und Kaffee, heute auch Eis und Kleinigkeiten für zwischendurch.
Ist die Promenade mit Kinderwagen oder Rollstuhl befahrbar?
Die Promenade selbst ist weitgehend eben und befestigt. Ob der Zugang von unserer Straße aus für einen Rollstuhl passt, können wir nicht verlässlich beurteilen — fragen Sie uns bitte vorher, und erkundigen Sie sich zur Barrierefreiheit am Strand bei der Nordseeheilbad Borkum GmbH. Die Ferienwohnung selbst liegt im ersten Stock ohne Aufzug.Borkum mit Kindern

Strand vor der Tür?

Die Seehundsbank liegt zwei Minuten vom Nordstrand entfernt, mit Parkplatz am Haus. Schauen Sie nach, wann sie noch frei ist.